{"id":1289,"date":"2022-11-01T06:46:47","date_gmt":"2022-11-01T05:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1289"},"modified":"2022-11-01T06:46:47","modified_gmt":"2022-11-01T05:46:47","slug":"cd-des-monats-november-2022-joe-lynn-turner-belly-of-the-beast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1289","title":{"rendered":"CD des Monats November 2022: Joe Lynn Turner-Belly of the Beast"},"content":{"rendered":"<p>Nein, das glaube ich jetzt nicht. Joe Lynn CD des Monats? Zuviel Cannabis gefr\u00fchst\u00fcckt? W\u00e4hrend Joe Lynn bislang nur durch durchschnittliche Alben aufgefallen ist, gibt es auf der neuen Scheibe volles Brett. Ungew\u00f6hnlich hart. Heavy Metal statt \u00f6de. Und selbst das bisherige Manko, das Songwriting, hat sich verbessert. Man h\u00f6re nur Tortured Soul oder Fallen World. Und am Gesang kann die Durchschnittlichkeit nicht gelegen haben. Diese warme Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert. Immerhin befinden sich mit Stone Cold und Eyes of Fire zwei Topsongs in unserer Topsongliste, die Joe Lynn eingesungen hat. Ich bin jedenfalls positiv \u00fcberrascht und gebe 15 Punkte, auch wenn Meister Pepper bestimmt meint, dass man das kein zweites Mal h\u00f6ren muss.<\/p>\n<p>Und dabei gab es die letzten Wochen eine Menge Konkurrenz:<\/p>\n<p>Queensryche-Digital Noise Alliance: Jedes Mal neue Hoffnung und jedes Mal mehr oder mindere Entt\u00e4uschung. 4 Topalben in unserer Liste, aber das ist \u00fcber 30 Jahre her. Zugegeben, das k\u00f6nnte die beste Scheibe seit der Empire sein. Die Highlights sind Lost in Sorrow und Realms. Der Rest ist Durchschnittsware. Und Rebel Yell zeigt ein wenig, woran es mangelt. Todd la Torre versucht nach Billy Idol zu klingen, und das schafft er genausowenig wie bei Geoff Tate. Kopien werden nie Herausragendes schaffen. Diese Rebel Yell-Version ist bei der Wahl zum \u00fcberfl\u00fcssigsten Cover des Jahres ganz weit vorne. Ob die Jungs von Queensryche eigentlich wissen, wieviele Fr\u00fchrentner abends im Bett liegen und darum beten, dass die neuen Songs, vor! der Ver\u00f6ffentlichung, zu Chris de Garmo geschickt werden, damit der ein bisschen nachpoliert? Wohlgemeinte 13 Punkte.<\/p>\n<p>The Cult-UNDER THE MIDNIGHT SUN: Sonic Temple war wohl deren st\u00e4rkste Scheibe, aber irgendwie bin ich mit denen nicht warm geworden. Es ist nicht schlecht, fast so wie immer. Cult ist Kult und f\u00fcr deren Fans ein Pflichtkauf. Anspieltipp? Vielleicht Mirror. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Slipknot-THE END SO FAR: Slipknot Scheiben muss man sich immer einmal! anh\u00f6ren, weil sich da gerne ein Edelstein versteckt. So auch auf dieser Scheibe. Man muss aber bis zum letzten Song warten, der sich bezeichnenderweise &#8222;Finale&#8220; nennt. Finale ist gro\u00dfartig. Und der Weg dahin ist beschwerlich. Wer es nicht glaubt, kann es als n\u00e4chstes mit Heirloom probieren. Alles in allem ist mir das 12 Punkte wert.<\/p>\n<p>Dropkick Murphys-THIS MACHINE STILL KILLS FASCISTS: Die amerikanischen Blutsbr\u00fcder von Flogging Molly. Feiner Folk(hard)rock. 13 Punkte.<\/p>\n<p>ALTER BRIDGE-Pawns &amp; Kings: Durch Goldkehlchen Myles Kennedy haben Scheiben von Alter Bridge einen hohen Wiedererkennungswert. Die aus der Band Creed hervorgegangenen Alter Bridge spielen einen melodi\u00f6sen Metal ohne gro\u00dfartig anzustrengen. Insgesamt 13 Punkte. Anspieltipp: Sin After Sin.<\/p>\n<p>Skid Row-THE GANG&#8217;S ALL HERE: 18 and Life und I Remember You waren deren Sternstunden und sind in unserer Topsongliste. Die neue Scheibe ist geradliniger Metal, allerdings fehlt mir meist der Wiedererkennungswert wie im simplen Anspieltipp Time Bomb (ticktickticktick). Der kommt live sicher gut. 12 Punkte<\/p>\n<p>WHISKEY MYERS-TORNILLO: F\u00fcr die nicht ganz so Harten gibt es hier Dire Straits Style mit Country-Zus\u00e4tzen. 11 Punkte.<\/p>\n<p>AVATARIUM-Death, where is your sting: Doomiger Metal ohne H\u00f6hen und Tiefen. Wer Frauengesang mag ist hier richtig. In God is Silent kann man mal reinh\u00f6ren. 11 Punkte<\/p>\n<p>AVANTASIA-A PARANORMAL EVENING WITH THE MOONLIGHT SOCIETY: Soll ich alle Topsongs und Topalben aufz\u00e4hlen, die sich hier versammelt haben? Ich belasse es mal bei den Namen: Ralf Scheepers (Primal Fear), Geoff Tate (Queensryche), Bob Catley (Magnum), Ronnie Atkins (Pretty Maids), Michael Kiske (Helloween), Jorn, Eric Martin (Mister Big) und selbst Tobias Sammet ist mit Farewell in unserer Liste vertreten. Die Erwartungen waren damit hoch, wurden aber nicht erf\u00fcllt. Nur der Bob Catley Song kann \u00fcberzeugen, weil er noch dazu nach Magnum klingt. Der Rest ist schnell vergessen. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Ugly Kid Joe-Rad Wings of Destiny: Sie haben es wieder getan.\u00a0 Cats in the Cradle 2.0 hei\u00dft Lola (Kinks Cover) und sie verpassen Lola genau das Ma\u00df an H\u00e4rte, das es zum besten Cover des Jahres machen k\u00f6nnte. Allerdings t\u00e4uscht der Opener mit AC\/DC Sexappeal zun\u00e4chst \u00fcber die wahre ruhige Linie des Albums hinweg. Das ist kein Metal, das ist meistens auch kein Hardrock, das ist keinesfalls ugly. Der inzwischen erwachsen gewordene Joe macht einfach sch\u00f6ne Rockmusik. Man sollte keinesfalls vor dem Ende der Scheibe das H\u00f6ren beenden, weil sich dort die besten Songs tummeln. 14 Punkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, das glaube ich jetzt nicht. Joe Lynn CD des Monats? Zuviel Cannabis gefr\u00fchst\u00fcckt? W\u00e4hrend Joe Lynn bislang nur durch durchschnittliche Alben aufgefallen ist, gibt es auf der neuen Scheibe volles Brett. 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