{"id":1330,"date":"2022-12-01T00:32:23","date_gmt":"2022-11-30T23:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1330"},"modified":"2022-12-01T00:32:23","modified_gmt":"2022-11-30T23:32:23","slug":"cd-des-monats-dezember-2022-warrior-soul-out-on-bail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1330","title":{"rendered":"CD des Monats Dezember 2022: Warrior Soul-Out On Bail"},"content":{"rendered":"<p>Da f\u00fchle ich mich glatt 30 Jahre j\u00fcnger. Solange liegen die fr\u00fcheren Heldentaten von Warrior Soul bereits zur\u00fcck. Immerhin haben es zwei der ersten drei Klasse-Scheiben in unsere Topalbenliste geschafft. Wasteland geh\u00f6rt bei mir zu jeder Metalparty und mit The Losers war damals auch eine Megaballade am Start. Aber diese Zeiten sind lange vorbei. Zuviele Entt\u00e4uschungen wurden da in den letzten Jahren gesammelt.<\/p>\n<p>Seit M\u00e4rz nun der neue Output, der erst jetzt bei mir eingetrudelt ist. Das sind nur 34 Minuten Spielzeit, was bei mir generell zum Punkteabzug f\u00fchrt. Korys Stimme ist zwar immer noch unverwechselbar, aber hat doch etwas im Laufe der Zeit gelitten. Aber gleichwohl passt diese Stimme fast besser zu dem nun dreckigen Sound. Aber fr\u00fcher passte Warrior Soul auch in keine Schublade. Dieses Alleinstellungsmerkmal haben sie verloren; heute w\u00fcrde ich das in die Schublade Kick-Ass Metal stecken. Das ist nichts f\u00fcr Weicheier. Hier geht live der B\u00e4r ab. Apropos Live, seit drei Jahren steht im Cafe Central in Weinheim (Superlocation) der Act an, der immer wieder verschoben wird. F\u00fcr \u00e4u\u00dferst humane 14 Kr\u00f6ten kriegt man hier voll was auf die 12. Einfach immer mal wieder auf der Homepage von Warrior Soul schauen. Und der Opener auf einer neuen Tour d\u00fcrfte klar sein: We&#8217;re Alive. Und das hoffentlich noch lange.<\/p>\n<p>Neben Kick-Ass Metal gibt es mit Yoyo auch einen etwas sperrigeren Song und The New Paradigm kommt bluesig, fast schon balladesk-psychedelic daher. Letzterer erinnert mich am meisten an die guten, alten Zeiten. 14 wohlwollende Punkte reichen diesen Monat f\u00fcr die CD des Monats.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem getestet:<\/p>\n<p>Bjork Brant-BOUGAINVILLEA SUITE: Locker flockiger Rock, h\u00f6renswert, 12 Punkte.<\/p>\n<p>Disillusion-Ayam: Metal mit Death in der B-Note. Driftwood hat das Zeug zur Megaballade. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Riot City-ELECTRIC ELITE: S\u00fcffiger Powermetal ohne hohen Wiedererkennungswert. 12 Punkte.<\/p>\n<p>TOWNSEND DEVIN-Lightwork: Also h\u00e4rter als Modern Talking ist das schon. Auch Simple Minds und Coldplay kann man vom H\u00e4rtegrad gerade noch so \u00fcbertrumpfen. Aber insgesamt eher was f\u00fcr Softies. Nett. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Dead Daisies-RADIANCE: Ein paar nette Hardrockers reichen ebenfalls f\u00fcr 12 Punkte.<\/p>\n<p>Smashing Pumkins mit Atum Act 1: Immerhin haben wir drei Scheiben in unserer Topalbenliste. Aber irgendwie werde ich mit diesem Alternativrock nicht mehr warm. Die Songs z\u00fcnden nicht und fast m\u00f6chte ich schreiben, dass das seelenlos ist. Hooray ist der absolut schlechteste Song zumindest auf dieser Scheibe, vielleicht sogar in der Bandgeschichte. Deshalb der absolute Anspieltipp: The Gold Mask. Ich vermute einmal, dass der gar nicht wirklich gut ist, er ist nur Erl\u00f6sung. Nach Hooray konnte es nur besser werden und dann ist es tats\u00e4chlich auch vorbei. 6 Punkte.<\/p>\n<p>The Real McKenzies mit Songs of the Highlands, Songs of the Sea: Damit haben die Big Three des Irish Hardfolks in den letzten drei Monaten neue Scheiben rausgebracht. Anspieltipp: Die gef\u00fchlt hundertste Version von Drunken Sailor. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Gaupa-Myriad ist Retro, ist Metal, ist Prog, ist Stoner, ist Psychedelic und hat somit alles, was ich brauche. Absolute Anspieltipps sind Mammon und das tolle Elden. Letztendlich habe ich mich nur wegen meiner Liebe zu Kory f\u00fcr die Warrior Soul entschieden, auch wenn Emma N\u00e4slund wesentlich besser aussieht. Diese Rockr\u00f6hre kann von lieblich bis Metal alles, obwohl ich Frauengesang nicht so mag. 14 fette Punkte.<\/p>\n<p>Disturbed hat mit Divisive auch einen neuen Longplayer rausgebracht. Aber wenn Down with the Sickness die Me\u00dflatte ist, die zugegebenerma\u00dfen sehr hoch liegt, dann fallen alle Songs unten durch. Das ist durchaus Disturbed, aber wenn man einen solchen Ausnahmes\u00e4nger hat, dann erwarte ich einfach mehr. Anspieltipp die harte Powerballade Don&#8217;t tell me mit Ann Wilson (Heart) am Mikro. 12 Punkte<\/p>\n<p>Candlemass mit Sweet Evil Sun soll ein wahres Ausnahmealbum sein, zumindest wenn man dem Metal Hammer glaubt. Wie immer doomig kann ich allerdings nicht wirklich etwas Besonderes erkennen. Das, was Fans an Candlemass lieben, ist hier en masse vorhanden. Leider fehlt der Wiedererkennungswert. Man erkennt schon Candlemass, aber ich k\u00f6nnte selbst nach dem zehnten Durchlauf keinen Titel benennen. Kann aber auch Alzheimer sein. 12 Punkte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da f\u00fchle ich mich glatt 30 Jahre j\u00fcnger. Solange liegen die fr\u00fcheren Heldentaten von Warrior Soul bereits zur\u00fcck. Immerhin haben es zwei der ersten drei Klasse-Scheiben in unsere Topalbenliste geschafft. Wasteland geh\u00f6rt bei mir zu jeder Metalparty und mit The Losers war damals auch eine Megaballade am Start. Aber diese Zeiten sind lange vorbei. 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