{"id":1411,"date":"2023-03-01T06:13:47","date_gmt":"2023-03-01T05:13:47","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1411"},"modified":"2023-03-01T06:13:47","modified_gmt":"2023-03-01T05:13:47","slug":"cd-des-monats-maerz-2023-motorpsycho-ancient-astronauts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1411","title":{"rendered":"CD des Monats M\u00e4rz 2023: Motorpsycho-Ancient Astronauts"},"content":{"rendered":"<p>Motorpsycho ist nichts f\u00fcr Weicheier. Und sogar alteingesessene Hardrocker werden ihre liebe Not mit Motorpsycho im allgemeinen und mit der neuen Scheibe im Besonderen haben. Dabei macht der erste Song, der sich The Ladder nennt, noch alles richtig. Der rockt geradezu. Gut, nicht unbedingt massenkompatibel, aber wer zu Rush abrocken kann, der sollte auch hier abrocken k\u00f6nnen. Wem allerdings schon hier zuviel King Crimson-Touch enthalten ist, der darf sich auf den n\u00e4chsten (The Flower of Awareness) bzw. \u00fcbern\u00e4chsten Song (Mona Liza\/Azrael) nicht! freuen. Wie lieblich mich das an In the Court of the crimson king\/In the wake of poseidon erinnert. Wie \u00fcblich werden mich alle alten King Crimson-Fans f\u00fcr diesen Vergleich steinigen, weil ich ihre G\u00f6tter verunglimpfe. Und gegen Mitte von Mona Liza driftet der Song sogar mehr in Richtung Red\/Larks Tongues in Aspic ab. G\u00f6ttlich psychedelic, proggig, jazzrockig, kiffig.<\/p>\n<p>Der letzte Song, ein echter Longtrack mit 22 Minuten Spielzeit, der sich Chariot of the Sun nennt, kommt mit Pink Floyd-Kl\u00e4ngen, aber ohne Vox daher. Zun\u00e4chst \u00e4u\u00dferst lieblich, brodelt es nach dem ersten Drittel. Das letzte Drittel wird dann wieder sph\u00e4risch locker. Leichte Kost ist das nicht. Aber alle Siebziger-Progger sollten hier gl\u00fccklich werden.<\/p>\n<p>Das neue Werk von Motorpsycho mag zwar f\u00fcr manche dissonant oder gar experimentell klingen, aber wer sich die Zeit nimmt und nicht konsumiert, dem offenbart sich die komplette Sch\u00f6nheit von Motorpsycho. 16 knappe Punkte vom R\u00fcdiger<\/p>\n<p>Und das gab es noch:<\/p>\n<p>Pristine &#8211; The Lines We Cross: Immer mehr Frauen versuchen sich in der M\u00e4nnerdom\u00e4ne. Anspieltipp: The loneliest Fortune. Ein Zehnmin\u00fcter, der Psychedelic daherkommt, und mich an Jefferson Airplane erinnert. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Uriah Heep &#8211; Chaos &amp; Colour: Hardrockig wie eh und je. Nur die ganz gro\u00dfen Hits fehlen. Ich erinnere mich: Man schreibt wohl das Jahr 1972 und irgendeiner schleppte einen Plattenspieler in die Schule und ein anderer steuerte die Look at yourself bei. Und dann erschallte Look at yourself im Klassenzimmer. Was f\u00fcr ein Song und so einen Knaller findet man auf dem neuen Album nicht. Aber stark ist das neue Album trotzdem. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Black Star Riders &#8211; Wrong Side of Paradise: Thin Lizzy Hard Rock. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Steve Vai\/Gash: Brandneu und doch alt. Steve Vai mal rockig und ohne die normalen Frickeleien. Das erinnert mich an sunny David Lee Roth zu Eat me and smile-Zeiten. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Riverside &#8211; Id. Entity: Progmetal mit glasklarem Gesang, der sich aber zu vergangenen Scheiben etwas abnutzt. Besseres aus 2015: Love, Fear and the time machine. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Katatonia- Sky Void of Stars: Mehrfacher Testsieger und wohl ein Praline f\u00fcr alle Freunde des Dark Metal, zu denen ich mich nicht z\u00e4hle. Nicht, dass das schlecht w\u00e4re. Seit vielen Jahren liefert Katatonia gleichbleibende Qualit\u00e4t ab. Ich habe die meisten Scheiben auch geh\u00f6rt, ohne dass mich jemals ein Song richtig gepackt h\u00e4tte.\u00a0 Daf\u00fcr ist mir der Gesang einfach zu glatt. 12 Punkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Motorpsycho ist nichts f\u00fcr Weicheier. Und sogar alteingesessene Hardrocker werden ihre liebe Not mit Motorpsycho im allgemeinen und mit der neuen Scheibe im Besonderen haben. Dabei macht der erste Song, der sich The Ladder nennt, noch alles richtig. Der rockt geradezu. 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