{"id":155,"date":"2020-10-06T14:11:22","date_gmt":"2020-10-06T12:11:22","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=155"},"modified":"2021-05-01T15:16:01","modified_gmt":"2021-05-01T13:16:01","slug":"frueher-war-alles-besser-in-the-court-of-the-crimsonking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=155","title":{"rendered":"Fr\u00fcher war alles besser &#8211; In the Court of the Crimson King"},"content":{"rendered":"<p>Liebe PrognrockerINNEN,<\/p>\n<p>fr\u00fcher war alles besser?<\/p>\n<p>Kennt ihr noch die Zeiten, als es noch keine CDs gab und die guten alten Platten zu den Luxusg\u00fctern z\u00e4hlten? Zumindest wenn man, wie ich auf dem Land gro\u00df geworden ist und der n\u00e4chste Plattenladen 30 km entfernt war. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und so geh\u00f6rte zum R\u00fcstzeug eines jeden halbwegs Musikbegeisterten ein Radiokassettenrekorder. Wie der Name schon sagte, konnte man mit diesen Dingern Sachen aus dem Radio aufnehmen \/ rekorden. Diese Sachen\/Musik\/Lieder nahm man auf sogenannte Kassetten auf. Also jedes mal, wenn ein guter Song lief, an den Kassettenrekorder gesprungen und die Aufnahmetaste gedr\u00fcckt. Den Anfang hatte man selten drauf und am Ende quatschten die Moderatoren meist dummes Zeug, manchmal sogar mitten im Lied. Aber es gab auch Sendungen, die sagen wir mal, Kassettenrekorder-freundlich waren und Lieder wurden mit Ansage in voller L\u00e4nge abgespielt, ohne dass jemand dusseliges Zeug reinquatschte.<\/p>\n<p>Aber warum erz\u00e4hle ich das \u00fcberhaupt. Ich kam also eines sonntags in mein Zimmer, drehte das Radio an und stellte SWF3 (heute SWR3) ein. Da erwischte ich ca. die letzten 30 Sekunden von, na wer wei\u00df es, &#8222;In the Court of the Crimson King&#8220;. Obwohl ich nur ein paar Sekunden geh\u00f6rt hatte, war ich begeistert und dr\u00fcckte die Aufnahmetaste. Leider waren nur noch 10 Sekunden \u00fcbrig, bis der Moderator das n\u00e4chste Lied \u00fcberblendete. Ich hoffte, dass er den Namen des Liedes noch einmal nannte, aber ausgerechnet an diesem Tag tat er dies nicht.<\/p>\n<p>Mist! Also fragte ich die n\u00e4chsten Tage in meinem Bekanntenkreis auf dem Dorf nach, ob jemand das Lied erkannte. Fehlanzeige!<\/p>\n<p>So dauerte es noch \u00fcber ein Jahr und den Umzug in eine kleine Stadt, bis ich einem Klassenkameraden des Gymnasiums, auf das ich gewechselt war, die paar Sekunden vorspielte und er sofort sagte: &#8222;Das ist In the Court of The Crimson King von King Crimson. Geile Scheibe!&#8220; Ich besorgte mir also das Album und bekomme heute noch G\u00e4nsehaut, wenn ich an das erste H\u00f6ren denke. &#8222;Ich beneide jeden, der die Scheibe noch kennenlernen darf!&#8220;<\/p>\n<p>Als langj\u00e4hriger Djay in einer Dorfdisko kannte ich den Mainstream sehr gut. Doch mit King Crimson tat sich f\u00fcr mich eine neue Welt auf. Ich lernte Leute kennen, die eben nicht nur die Pop-Charts rauf und runter h\u00f6rten. Van der Graaf Generator, Gentle Giant, Genesis, Peter Hammill,&#8230;<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle auch gar nicht so viel \u00fcber das Album erz\u00e4hlen. Nur so viel sei euch gesagt: &#8222;Wer gerne Prog h\u00f6rt, wird In the Court of The Crimson King lieben.&#8220; Es ist eines jener OH-du-Alben, die f\u00fcr sich und in sich ein Meisterwerk sind.<\/p>\n<p>Sucht euch eine ruhige Ecke, zieht die guten Kopfh\u00f6rer auf, schaut aus dem Fenster und betrachtet den herbstigen Nieselregen, wie er als leichter Dunst wieder von den B\u00e4umen aufsteigt. Und ja &#8211; genie\u00dft eines der geilsten Alben ever!<\/p>\n<p>Haut rein und bleibt gesund!<\/p>\n<p>Euer Sgt Pepper<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe PrognrockerINNEN, fr\u00fcher war alles besser? Kennt ihr noch die Zeiten, als es noch keine CDs gab und die guten alten Platten zu den Luxusg\u00fctern z\u00e4hlten? Zumindest wenn man, wie ich auf dem Land gro\u00df geworden ist und der n\u00e4chste Plattenladen 30 km entfernt war. 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