{"id":1814,"date":"2024-04-01T16:36:05","date_gmt":"2024-04-01T14:36:05","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1814"},"modified":"2024-04-01T16:36:05","modified_gmt":"2024-04-01T14:36:05","slug":"cd-des-monats-april-2024-judas-priest-invincible-shield","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1814","title":{"rendered":"CD des Monats April 2024: Judas Priest &#8211; Invincible Shield"},"content":{"rendered":"<p>Arme Jutta! Der n\u00e4chste Scheidungsgrund.<\/p>\n<p>Blicken wir zur\u00fcck. W\u00e4hrend der Siebziger Prog mit der Drama von Yes ausklingt (schnief), werfen die Metalg\u00f6tter ihre sexte Scheibe auf den Markt, die auf den Namen British Steel h\u00f6rt. W\u00e4hrend das vorher eher betulich wirkte -aua, nicht mit Steinen werfen, ihr Altfans- konnte man auf der British Steel bereits erahnen, was in Zukunft m\u00f6glich sein wird. Insofern war die British Steel wohl der erste Meilenstein von den Priestern. Aber es sollte f\u00fcr Jutta viel schlimmer kommen.<\/p>\n<p>1986 erschien die Turbo und eingefleischte Priest Fans waren zwar sauer, aber mit diesem Album erklommen die Priester das n\u00e4chste Level zum Metal Olymp. Es folgten das \u00dcberalbum Ram It Down und -was soll ich superlativieren- mit der Painkiller wohl das beste Metal Album aller Zeiten. Jutta h\u00e4tte da keinen Spa\u00df gehabt. An die Painkiller kommt Invincible Shield nicht ran. Muss es auch nicht. Immerhin sind seit der Painkiller 34 Jahre vergangen.<\/p>\n<p>34 Jahre und der Rob singt mit seinen 72 Jahren wie ein junger Gott. W\u00e4hrend andere S\u00e4nger im Alter v\u00f6llig den markanten Teil ihrer Stimme verlieren, ohne dabei Namen nennen zu wollen, zieht Rob ein Klanggewitter erster G\u00fcte ab. Einen Song hervorzuheben ist bei einem Topalbum nicht n\u00f6tig. Das sind alles Hits, noch bevorzuge ich Trial By Fire. Aber Kick Ass gibt es mit Panic Attack, The Serpent And The King, Crown Of Thorns, As God Is My Witness,\u00a0 Gates Of Hell&#8230;&#8230;&#8230;gen\u00fcgend. Und Escape From Reality ist so sch\u00f6n episch. Es sind auch ein paar schw\u00e4chere Songs dabei. Aber Leute, bei 14 neuen Songs auf der Deluxe Version, w\u00e4hrend sich andere Bands mit 8 Songs begn\u00fcgen, dann schmei\u00dft halt 6 Songs weg.<\/p>\n<p>Und selbst das Artwork ist so klasse, weil es die richtige Botschaft vermittelt: Der Metal ist am untergehen, kaum mehr gute Scheiben, aber die Metalg\u00f6tter halten den Schild hoch, z\u00fcnden ein Feuerwerk und, solange die Priester das machen, wird der Metal nicht untergehen. Invincible halt. In etwa wie bei Asterix und dem kleinen Dorf, das den Widerstand nicht aufgibt. Asterix \u00e4h Rob und seine Mitstreiter haben es der Welt noch einmal richtig fett gezeigt. Weine ich gerade oder tropft es von meiner gequ\u00e4lten Luftgitarre herunter?\u00a0 16 Punkte von 20 vom R\u00fcdiger<\/p>\n<p>Was gab es noch an interessanten Ver\u00f6ffentlichungen?<\/p>\n<p>Bruce Dickinson &#8211; The Mandrake Project: Metal vom Iron Maiden Frontmann. Da packt mich kein Song. W\u00e4hrend dem H\u00f6ren ganz okay, nach dem H\u00f6ren komplett vergessen. Anspieltipp: Afterglow Of Ragnarok. 12 Punkte aus alter Verbundenheit.<\/p>\n<p>Black Crowes &#8211; Happiness Bastards: Bluesiger Hardrock ohne H\u00f6hen und Tiefen. Nett. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Rage &#8211; Afterlifelines: trashiger Powermetal mit gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigem Gesang. Bei gef\u00fchlt 40 Scheiben ist ein Topsong zu wenig. Der eine oder andere Song kratzt zwar an den 16 Punkten, aber das ist einfach zu wenig. An der Gitarrenarbeit liegt es nicht. 10 Punkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arme Jutta! Der n\u00e4chste Scheidungsgrund. Blicken wir zur\u00fcck. 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