{"id":1838,"date":"2024-05-01T08:20:35","date_gmt":"2024-05-01T06:20:35","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1838"},"modified":"2024-05-03T09:42:11","modified_gmt":"2024-05-03T07:42:11","slug":"cd-des-monats-mai-2024-the-quill-wheel-of-illusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1838","title":{"rendered":"CD des Monats Mai 2024: The Quill &#8211; Wheel Of Illusion"},"content":{"rendered":"<p>Das ist der zehnte Longplayer von den Schweden, die mit der Muttermilch wohl Black Sabbath eingefl\u00f6\u00dft bekommen haben. Die berechtigte Frage &#8222;Wer braucht einen weiteren Sabbath-Klon&#8220; kann ich locker mit &#8222;Ich&#8220; beantworten. Schon der Opener Wheel Of Illusion erinnert sowas von an Children Of The Grave und noch mehr an Sheavys Saving Me From Myself, dass die Wahl des Monatssiegers nach dem ersten Song entschieden ist.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen 8 Songs auf der Neuen von The Quill sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern und \u00fcberraschen durch ihre Abwechslung. We Burn ist ein straighter Rocker, w\u00e4hrend das hymnische Rainmaker den S\u00e4nger Magnus Ekwall alles zeigen l\u00e4sst, was er drauf hat. Was f\u00fcr ein Organ. Auf Elephant Head gefallen die kleinen Frickeleien zwischen den Zeilen und der Refrain &#8222;Elephant Head&#8220; brennt sich in den Hirnkasten ein, ich schmei\u00df die Luftgitarre weg und greife zu den Sticks. So macht man Songs, die man nach dem H\u00f6ren nicht gleich wieder vergessen hat. Hawks &amp; Hounds erinnert mich etwas an den g\u00f6ttlichen Midnight -kann es ein besseres Lob geben-, w\u00e4hrend L.I.B.E.R. einfach nur stony grooved und Erinnerungen an Kyuss weckt. Sweet Mass Confusion h\u00e4tte ebenfalls wunderbar auf die Master Of Reality gepasst.\u00a0 Und zum Abschluss das \u00fcberlange Wild Mustang, das nochmals eine Ausnahmestellung hat, mit seinen Southern Hardrock-Anleihen. Der Instrumentalteil ist so sch\u00f6n retro und klingt nach Leslie West.<\/p>\n<p>Insgesamt eine gro\u00dfartige Scheibe f\u00fcr uns Siebziger-Kinder. Und es ist nicht nur ein Sabbath-Klon! Die Produktion passt und das Artwork l\u00e4dt zum Nachdenken ein. Bleibt nur die Frage, wann The Quill von einem gr\u00f6\u00dferen Publikum entdeckt werden. Live werde ich dabei sein &#8211; versprochen. 17 Punkte von 20. R\u00fcdiger<\/p>\n<p>Und was gab es noch:<\/p>\n<p>Blue \u00d6yster Cult &#8211; Ghost Stories: Vor kurzem noch auf unserer Plattform mit dem Jahreshit 2023 geadelt, pl\u00e4tschern hier belanglose Songs die Ohren hinunter. Gepflegte Langeweile ohne Anspieltipp. 9 Punkte.<\/p>\n<p>Scott Stapp &#8211; Higher Power: Der ehemalige Creed-S\u00e4nger hat mir zu Human Clay Zeiten besser gefallen. Songs ohne Wiedererkennungswert, wenn man mal von You&#8217;re Not Alone absieht. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Leaves&#8216; Eyes &#8211; Myths Of Fate: Es gibt schon Frauengesang, der mir gef\u00e4llt, wie Inga Rumpf zu Frumpy-Zeiten, Sanhedrin oder Leather Leone. Aber der von Leaves&#8216; Eyes ist es nicht. Sp\u00e4rliche Death Growls machen das nicht besser. Sinfonic-Metal der langweiligen Art. Einziger Applaus, mit welcher Beharrlichkeit diese Band seit Jahren ihre Scheiben raushaut.\u00a0 8 Punkte.<\/p>\n<p>IVORY TOWER &#8211; Heavy Rain: Powermetal aus deutschen Landen. Auf Dauer nervt das Schlagzeug. Leider kein Anspieltipp. 8 Punkte.<\/p>\n<p>The Vision Bleak &#8211; Doomiger, dunkler Metal aus deutschen Landen. Bei der Gelegenheit fiel mir auf, dass deren bester Song Into The Unknown nicht in unserer Topsongliste ist. Der kommt n\u00e4chstens in die Charts. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Pearl Jam &#8211; Dark Matter: An unser Topalbum Ten kommt die neue Scheibe nicht ran, noch nicht einmal ann\u00e4hernd. Nette Liedchen, ziemlich auf den S\u00e4nger zugeschnitten. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Witherfall &#8211; Kings &amp; Queens: Witherfall schlagen die Br\u00fccke vom Prog zum Powermetal. Anspieltipp: When It All Falls Away, der auch in den neuen Charts platziert ist. 13 Punkte.<\/p>\n<p>DOOL &#8211; The Shape of Fluidity: Obwohl Dool bei uns ein Topalbum hat, reicht es bei den Dark Rockern diesmal nur zu einem ganz nett: 12 Punkte.<\/p>\n<p>PRAYING MANTIS &#8211; Defiance: gediegener Hardrock. Nett ist die Schwester von&#8230;&#8230;.10 Punkte.<\/p>\n<p>The END MACHINE &#8211; The Quantum Phase: Anfangs wei\u00df dieser Melodic Metal wirklich zu \u00fcberzeugen und hat mit Silent Winter einen echten Hit. Immerhin ist Gitarrengott George Lynch an Bord und der Shouter kann mit Don Dokken zu besten Zeiten mithalten. Aber je l\u00e4nger das Werk l\u00e4uft, desto mehr stellt sich Langeweile ein. Aber eine Klasse-Scheibe ist es f\u00fcr Melodic-Metallisten trotzdem. 14 Punkte.<\/p>\n<p>Hawkwind &#8211; STORIES FROM TIME AND SPACE: Die Urv\u00e4ter des Spacerock sind nun noch spaciger. Eine Melange aus Pink Floyd, David Bowie, Tangerine Dream und nat\u00fcrlich Hawkwind. Es ist keine Zweite In Search Of Space und auch keine Warrior On The End Of Time, aber allemal interessanter als ein Gro\u00dfteil aller Outputs in 2024. 14 Punkte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist der zehnte Longplayer von den Schweden, die mit der Muttermilch wohl Black Sabbath eingefl\u00f6\u00dft bekommen haben. Die berechtigte Frage &#8222;Wer braucht einen weiteren Sabbath-Klon&#8220; kann ich locker mit &#8222;Ich&#8220; beantworten. 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