{"id":1863,"date":"2024-06-01T14:54:53","date_gmt":"2024-06-01T12:54:53","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1863"},"modified":"2024-06-01T15:30:32","modified_gmt":"2024-06-01T13:30:32","slug":"cd-des-monats-juni-2024-pallbearer-mind-burns-alive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1863","title":{"rendered":"CD des Monats Juni 2024: Pallbearer &#8211; Mind Burns Alive"},"content":{"rendered":"<p>Pallbearer haben bei uns mit der Sorrow And Extinction ein Topalbum; entsprechend gro\u00df sind dann auch die Erwartungen bei einer Neuerscheinung. Wie kann man Pallbearers manchmal etwas sperrige Musik einordnen? Episch doomiger Progmetal k\u00f6nnte passen. Ein gro\u00dfes Publikum wird sowas nie erreichen; die Vorzeigeprogger von Pink Floyd mal ausgenommen. Aber das kleine Klientel der Progger k\u00f6nnte durchaus seine Freude mit dem neuen Werk haben.<\/p>\n<p>6 Songs auf knapp 51 Minuten sind ein Hinweis, was hier fabriziert, oder besser, zelebriert wird. Besonders die ruhigen Momente haben es diesmal in sich, sagt ausgerechnet ein Metalhead wie ich. Bei den lauten Momenten fehlen mir die gro\u00dfartigen Melodien, was leider zu Punktverlust f\u00fchrt. Where The Light Fades ist traurig sch\u00f6n und damit der ideale Opener. Solstafirs Fjara l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Mind Burns Alive haut danach doomig rein, ganz nett, aber da fehlt mir was. Signals startet wie der Opener, um dann gegen Mitte brachial zu werden. Irgendwie dr\u00e4ngen sich mir auch Assoziationen zu den Smashing Pumpkins zu deren guten Zeiten auf. Endless Place ist dann der Erste der beiden 10 Min\u00fcter. Hier ist der Saxophon-Part wundersch\u00f6n und erinnert an Pink Floyd oder gar an Mel Collins von King Crimson. Es folgt Daybreak, f\u00fcr mich der heimliche Star der Scheibe, und deshalb auch in den neuen Charts vertreten. Fjara l\u00e4sst nochmals gr\u00fc\u00dfen. Trauriger geht es kaum. Abschlie\u00dfend der zweite 10 Min\u00fcter, der With Disease hei\u00dft und der es in sich hat. Der hat nochmals alle Zutaten der bisherigen Songs und bildet einen sch\u00f6nen Abschluss.<\/p>\n<p>Fazit: Teilweise sperrige Kost, die sich nicht beim ersten H\u00f6ren \u00f6ffnet, aber f\u00fcr Progger eine starke Empfehlung. Wer sich darauf einl\u00e4sst, den erwarten traumhafte Melodien, die Pallbearer in einer Liga spielen lassen, in der es kaum Konkurrenz gibt. 16 von 20 Punkten vom R\u00fcdiger.<\/p>\n<p>Und was gab es noch:<\/p>\n<p>Slash-Orgy Of The Damned: Slash covert Hymnen mit wechselnden S\u00e4ngern. Da sind echte Gr\u00f6\u00dfen dabei, aber bei den meisten dieser S\u00e4nger ist der Stern am vergl\u00fchen. Da h\u00e4tte Slash besser mit Myles Kennedy weitergemacht. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Marty Friedman-Drama: Der ehemalige Megadeth-Hero war sp\u00e4testens mit seinem 1988 er Werk Dragon&#8217;s Kiss eine lebende Legende. Dragon&#8217;s Kiss hat es sogar in unsere Topalbenliste geschafft. Aber davon ist der Meister jetzt weit entfernt. Die Skiptaste l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Sebastian Bach-Child Within The Man: Sebastian Who? Da war doch was. Genau, das ist der ehemalige Skid Row S\u00e4nger, als Skid Row noch begeistern konnte. Die 89er Scheibe ist sogar Topalbum bei uns und 18 And Life sowie I Remember You sind in unserer Topsongliste. Aber auch hier kommt beim H\u00f6ren der neuen Scheibe wenig Begeisterung auf. Schnell wieder vergessen. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Warlord-Free Spirit Soar: Epic Metal, nicht schlecht gemacht, aber auch wieder schnell vergessen. In den Opener und Conquerors kann man mal reinh\u00f6ren. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Accept-Humanoid: Teutonenmetal bekannter Machart. The Reckoning fetzt. Aber das ist zu wenig f\u00fcr einen Meilenstein. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Riot V-Mean Streets: Powermetal von den Urgesteinen, von denen aber keiner mehr dabei ist. Daf\u00fcr haben sie mit Todd Michael Hall einen starken Shouter. Hail To The Warriors gef\u00e4llt mir am besten. 14 Punkte.<\/p>\n<p>Demon-Invincible: Fast m\u00f6chte man weinen. Man h\u00f6re nur Life On The Wire und dann dies. Wir haben zwei Topalben und einen Topsong in unseren Listen. Gut, das war vor 40 Jahren. Und der S\u00e4nger wird bald 77. Mensch, was hatte der gute Dave Hill mal f\u00fcr ein Organ. Aber es geh\u00f6rt auch eine Menge Mut dazu, sowas noch einmal zu wagen. Fans k\u00f6nnen mal in Hole In The Sky reinh\u00f6ren. Mit viel Wohlwollen ist mir das 10 Punkte wert.<\/p>\n<p>LUCASSEN &amp; SOETERBOEK&#8217;S PLAN 9-The Long-Lost Songs: Manchmal ist es auch besser, wenn etwas verloren bleibt. Ganz so schlecht ist dieser bluesige Hardrock dann doch nicht. Klingt etwas nach Doobie Brothers auf Speed. 10 Punkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pallbearer haben bei uns mit der Sorrow And Extinction ein Topalbum; entsprechend gro\u00df sind dann auch die Erwartungen bei einer Neuerscheinung. Wie kann man Pallbearers manchmal etwas sperrige Musik einordnen? Episch doomiger Progmetal k\u00f6nnte passen. Ein gro\u00dfes Publikum wird sowas nie erreichen; die Vorzeigeprogger von Pink Floyd mal ausgenommen. 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