{"id":1961,"date":"2024-10-01T00:17:02","date_gmt":"2024-09-30T22:17:02","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1961"},"modified":"2024-10-24T16:49:59","modified_gmt":"2024-10-24T14:49:59","slug":"cd-des-monats-oktober-2024-moggs-motel-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=1961","title":{"rendered":"CD des Monats Oktober 2024: Moggs Motel &#8211; 2024"},"content":{"rendered":"<p>Er hat es doch noch einmal getan und er darf das auch gerne immer wieder tun. Die Rede ist von der lebenden Legende Phil Mogg, Gr\u00fcndungsmitglied von UFO und seit 1969 deren Voxman. Moggi schickt hier 12 Songs mit fast 54 Minuten Spielzeit ins Rennen und einer rockt besser als der andere. Der inzwischen 76-j\u00e4hrige hat immer noch seine charismatische Stimme, die seit eh und je einen hohen Wiedererkennungswert hat. Es stellt sich allenfalls die Frage, warum der Longplayer nicht unter der Flagge von UFO erschienen ist, weil genau das steckt hier drin. Ich wage sogar zu behaupten, dass das die beste Scheibe von UFO in diesem Jahrtausend w\u00e4re. Man k\u00f6nnte sogar bis zur The Wild, The Willing And The Innocent zur\u00fcckgehen, die es sogar in unsere Topalbenliste geschafft hat.<\/p>\n<p>Damit ist eigentlich alles geschrieben. Das ist ein Pflichtkauf f\u00fcr alle UFO-Fans. Der Opener kracht und danach folgt Sunny Side Of Heaven, in dem sich Moggi am Mic von einer geilen weiblichen Stimme begleiten l\u00e4sst, der er wohl den dritten Song gewidmet hat: Face Of An Angel. Mit I Thought I Knew You glaubt man zun\u00e4chst an eine der typischen Herzschmerzballaden, die Moggi im Laufe seines Lebens aufgenommen hat. In unseren letzten Charts war mit Try Me so eine Ballade dabei. Aber weit gefehlt. Denn nach ruhigem Beginn startet auch dieser Song voll durch. Ein Ohrwurm. Mit Other People&#8217;s Lives gibt es einen Rocker mit Siebziger\u00a0 Anstrich. Ab dem d\u00fcsteren Tinker Taylor fragt man sich, wann die Ballade kommt. Mit Weather kommt Long Gone-Feeling auf. Die zweite H\u00e4lfte der Scheibe hat deutlich mehr Siebziger Sexappeal als die erste H\u00e4lfte. Insgesamt ein tolles Sp\u00e4twerk, das weit \u00fcber andere Sp\u00e4twerke, wie von Deep Purple oder Magnum, hinaus scheint.<\/p>\n<p>Mit Storyville kommt am Ende dann doch noch so eine Art Ballade. Erfrischend anders. Applaus aus der Palz. Alles richtig gemacht. 16 Punkte und damit neuestes Mitglied in unserer Topalbenliste.<\/p>\n<p>Und was gab es noch im vergangenen Monat?<\/p>\n<p>Jon Anderson &amp; The Band Geeks &#8211; True: Jon Anderson war bekanntlich der Yes &#8211; S\u00e4nger zu besten Yes &#8211; Zeiten. Und die neue Scheibe k\u00f6nnte die beste Yes &#8211; Scheibe dieses Jahrtausends sein, was aber nicht zwingend ein gro\u00dfartiges Kompliment w\u00e4re. Was fehlt (mir)? Die typischen Exzesse eines Gates Of Delirium, Awaken, Siberian Kathru (bevorzugt in der Yessongs-Version) sucht man vergeblich. Das ganze Dilemma wird offensichtlich, wenn man den Top Ten Katalog von Yes bei Spotify aufschl\u00e4gt. Wer diesem Katalog zustimmt, der ist mit der True gut bedient. F\u00fcr alle &#8222;Soundchaser&#8220;\/Jazzrocker\/Progger eher entt\u00e4uschend. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Victory &#8211; Circle Of Life: Feiner Melodic Metal, ohne dass nach dem ersten H\u00f6ren wirklich etwas h\u00e4ngen bleibt. Halt Victory. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Satan &#8211; Songs in Crimson: NWOBHM. Alt-Fans werden entt\u00e4uscht sein. 11 Punkte.<\/p>\n<p>In Extremo &#8211; Wolkenschieber: Mittelalterrock mit Dudelsack. Okay. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Stryper &#8211; When We Were Kings: White Metal, der nicht vom Hocker haut. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Dead Daisies &#8211; Light em Up: H\u00f6renswerte Hardrockscheibe. 14 Punkte.<\/p>\n<p>Flotsam &amp; Jetsam &#8211; I Am The Weapon: Powermetal. Etwas f\u00fcr die Harten in unserem Garten. Nicht mehr so thrashig wie fr\u00fcher. Aber knallen tut es trotzdem. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Vorfreude auf den n\u00e4chsten Monat mit der neuen Slomosa. R\u00fcdiger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er hat es doch noch einmal getan und er darf das auch gerne immer wieder tun. Die Rede ist von der lebenden Legende Phil Mogg, Gr\u00fcndungsmitglied von UFO und seit 1969 deren Voxman. Moggi schickt hier 12 Songs mit fast 54 Minuten Spielzeit ins Rennen und einer rockt besser als der andere. 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