{"id":2335,"date":"2025-11-02T14:25:01","date_gmt":"2025-11-02T13:25:01","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=2335"},"modified":"2025-11-02T14:25:01","modified_gmt":"2025-11-02T13:25:01","slug":"cd-des-monats-november-2025-vintage-caravan-portals","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=2335","title":{"rendered":"CD des Monats November 2025: Vintage Caravan &#8211; Portals"},"content":{"rendered":"<p>Vintage Caravan &#8211; Portals: Das Highlight des Monats.<\/p>\n<p>Vintage Caravan haben schon immer abgeliefert. Bei uns gibt es mit Gateways zwar nur ein erkl\u00e4rtes Topalbum, die anderen Alben, wie Arrivals oder Monuments, stehen dem aber nicht nach.<\/p>\n<p>Wie machen die drei Isl\u00e4nder das? Der Grundstein f\u00fcr jede gute Scheibe ist excellentes Songwriting und das gibt es auch auf der neuen Scheibe satt. Songwriting ist alles und ohne starkes Songwriting ist alles nichts.<\/p>\n<p>Fast jeder Song auf der neuen Scheibe hat das gewisse Etwas. So m\u00fcssen neue Scheiben sein. Im Einheitsbrei der guten Rezensionen, die ihr anderswo lesen k\u00f6nnt, gehen allerdings solche Ausnahme-Produktionen unter. Anspieltipps gibt es einige, weil das starke Niveau fast durchweg gehalten wird.<\/p>\n<p>Die Idee mit den 5 Portalen hat sich mir nicht wirklich erschlossen. F\u00fcr mich sind das gef\u00e4llige Intros zu den folgenden Songs, nicht mehr und nicht weniger.<\/p>\n<p>Vielleicht sollte das fast schon poppige Alone mit Schunkelqualit\u00e4ten hervorgehoben werden. Normalerweise w\u00fcrde ich \u00fcber so etwas herziehen, aber, oh Schreck, sogar das gef\u00e4llt mir. Am Ende schleichen sich mit My Aurora und Electrified auch zwei nicht ganz so starke Songs ein, aber der Schlusspunkt mit This Road haut nochmals richtig rein.<\/p>\n<p>Dabei kann man die Combo keinem eindeutigen Genre zuordnen. Vintage Siebziger, Retro, Hardrock, Stoner, Prog, Classic Rock, das sind die Genre, in denen Vintage Caravan wildern. Und das Ergebnis ist einzigartig. Das kriegt man derzeit von keiner anderen Band geboten. 16 Punkte und damit neuestes Topalbum unserer Plattform.<\/p>\n<p>Und was gab es noch:<\/p>\n<p>Wucan &#8211; Axioms: Zugegeben, es gibt Songs von Wucan, wie Night To Fall, die mir tats\u00e4chlich gefallen. Auf der neuen Scheibe ist von der Sorte aber keiner drauf. Statt dessen gibt es gepflegte Langeweile. 10 Punkte.<\/p>\n<p>Vicious Rumors &#8211; The Devil&#8217;s Asylum: Die Digital Dictator-Zeiten sind vorbei. Dieser Power-Metal nervt mich auf die Dauer. Crack The Sky In Half ist ganz passabel. 10 Punkte.<\/p>\n<p>Arjen Anthony Lucassen &#8211; Songs No One Will Hear: Die Welt geht mal wieder unter. No One Will Hear that. Obwohl ich Lucassen manchmal mag, das ist es nicht. F\u00fcr mich triviale Songs am Rande des Kitsch. Heute ist 10 Punkte Tag. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Helstar &#8211; The Devil&#8217;s Masquerade: Dark Incarnations vom 2021 Album war eine der Entdeckungen dieses Jahres. Danke Pepper. Aber so einen Song sucht man auf dem neuen Album vergebens. Powermetal wie oft produziert? F\u00fcr mich ist das Massenware und schnell wieder vergessen. 11 Punkte.<\/p>\n<p>Paradise Lost &#8211; Ascension: Das sind alles neue Songs, obwohl es eher nach einem Ritt durch die Epochen klingt. Manche m\u00f6gen ja auf solche Mischungen stehen, andere m\u00f6gen es abwechslungsreich nennen, einige seltene V\u00f6gel m\u00f6gen nur den Klargesang und weniger die Growls. Aber alles in allem fehlen mir die gro\u00dfen Hits. Paradise Lost machen mit dieser Gothic und Doom-Chose jedenfalls das, was sie schon immer gemacht haben. 14 Punkte.<\/p>\n<p>Michael Schenker Group &#8211; Don&#8217;t Sell Your Soul: Michael Schenker ist zweifellos ein begnadeter Gitarrist. Allerdings spielt er seit 45 Jahren den gleichen Hardrock-Stiefel. Alte Fans k\u00f6nnen bedenkenlos zugreifen. Das Riff, wenn man das Riff nennen kann, auf Eye Of The Storm ist \u00fcberraschend klasse. 13 Punkte.<\/p>\n<p>Amorphis &#8211; Borderland: Dieser Elektronik-Melodic Death war noch nie wirklich meins. Metalheads, die die Pet Shop Boys lieben, das aber nicht zugeben wollen, sind hier bestens bedient. Nee, Quatsch, gar nicht so schlecht. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Atomic Rooster, die Helden meiner Jugend, haben nach 40 Jahren mit Circle The Sun nachgelegt.\u00a0 Aber geht Atomic Rooster ohne Vincent Crane \u00fcberhaupt? Es geht so. Dank dem starken Adrian Gautrey, der den Vincent Crane-Spirit gut in das neue Zeitalter transportiert. Solch eine Hammond h\u00e4tte ich mir beim letzten Don Airey Soloalbum gew\u00fcnscht. Die neuen Rooster-Songs sind hardrocklastiger, oder h\u00e4tte ich besser geschrieben einfacher gestrickt? Der Psychedelic-Charme eines &#8222;Black Snake Living In A Black Home&#8220; -kriege ich etwa gerade Tr\u00e4nen in die Augen- fehlt schon etwas. Aber diese Hardrocksongs kommen auch nicht an die Hardrockgranate Head In The Sky ran. Und trotzdem, Atomic Rooster lebt. 14 Punkte.<\/p>\n<p>DIRKSCHNEIDER &amp; THE OLD GANG &#8211; Babylon: Vor 30 Jahren h\u00e4tte ich vielleicht gejubelt. Aber Udo, so ganz im Vertrauen, wir sind ja hier fast unter uns, was glaubst du, warum Metalheads deine Sachen kaufen\/h\u00f6ren? Um eine Frau ohne Wiedererkennungswert singen zu h\u00f6ren? Also, wenn schon, dann frag doch die Doro. Ein paar Songs sind durchaus h\u00f6rbar wie Metal Sons. Ich sehe schon die Fans, wie die in den Hallen dazu die Faust recken. 12 Punkte.<\/p>\n<p>Vorfreude auf die neue Wings Of Steel im n\u00e4chsten Soundcheck. R\u00fcdiger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vintage Caravan &#8211; Portals: Das Highlight des Monats. 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