{"id":574,"date":"2021-01-29T10:32:55","date_gmt":"2021-01-29T09:32:55","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=574"},"modified":"2021-02-01T17:24:47","modified_gmt":"2021-02-01T16:24:47","slug":"anthemon-kadavreski-franzoesischer-doom-metal-oder-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=574","title":{"rendered":"ANTHEMON &#8211; Kadavreski \/ Franz\u00f6sischer Doom Metal oder was?"},"content":{"rendered":"<p>Liebe PrognrockerINNEN,<\/p>\n<p>heute m\u00f6chte ich eure Aufmerksamkeit auf das Album &#8222;Kadavreski&#8220; (ver\u00f6ffentlicht 2005 \/ 44:19 min) der franz\u00f6sischen Metal Band &#8222;ANTHEMON&#8220; lenken.<\/p>\n<p>ANTHEMON waren von 1997 bis 2007 aktiv. Einfachheitshalber wurden sie in die Doom Metal Schublade gesteckt. Diese Kategorisierung wird dieser Band aber aus meiner Sicht bei weitem nicht gerecht.\u00a0 Der eigent\u00fcmliche Musik Stil, l\u00e4sst sich nicht wirklich beschreiben. Der Klangteppich ist eine Mischung aus Doom, Death, Progressive, Symphonic Metal und was es sonst noch so gibt \ud83d\ude42 Auf jeden Fall tonnenweise progressiv. Gefunden habe ich die Band im Jahr 2008 beim St\u00f6bern auf der Plattform jamendo, die GEMA-freie Musik anbietet. Dort hatten die Franzosen ihre Alben eingestellt und man konnte es sich kostenlos anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Betonung auf &#8222;konnte&#8220;, denn wenn ihr euch das Album heute einmal kostenlos anh\u00f6ren m\u00f6chtet, dann k\u00f6nnt ihr bspw. direkt auf die Bandcampseite oder auf youtube gehen.<\/p>\n<p>Bandseite:\u00a0<a href=\"https:\/\/anthemon.bandcamp.com\/album\/kadavreski-2005\">https:\/\/anthemon.bandcamp.com\/album\/kadavreski-2005<\/a><\/p>\n<p>Besetzung:<\/p>\n<ul class=\"album-member-list\">\n<li><span class=\"musician\">Loic Malassagne\u00a0<\/span><span class=\"em\">:<\/span>\u00a0Gesang<\/li>\n<li><span class=\"musician\">Sylvain B\u00e9got\u00a0<\/span><span class=\"em\">:<\/span>\u00a0Gitarren, Schlagzeugprogrammierung<\/li>\n<li><span class=\"musician\">Alexandre Kohler\u00a0<\/span><span class=\"em\">:<\/span>\u00a0Gitarren<\/li>\n<li><span class=\"musician\">Marc Canlers\u00a0<\/span><span class=\"em\">:<\/span>\u00a0Bass, Gesang<\/li>\n<li><span class=\"musician\">Sebastien Latour\u00a0<\/span><span class=\"em\">:<\/span>\u00a0Keyboards &amp; Samples<\/li>\n<\/ul>\n<p>Song Nr. 1 Kadavreski (23:02 min) startet wie eine Symphonie, langsam, behutsam, dann setzten die Gitarren ein, zerbrechlich, die Drums, der Rhythmus, Steigerung, doomige Riffs, Midtempo Wechsel, der Gesang kommt wie eine Klage, etwas weinerlich, doch mit Druck, teilweise schr\u00e4g, aber das liebe ich so, dann schnelles Death Metal Gegrunze. Einfach genial diese Vielfalt, sehr abwechslungsreich. Dann wieder langsame Passagen, welche an Metallica erinnern. Und ja, mit 23 Minuten bietet dieses St\u00fcck eine Reise \u00fcber viele Genregrenzen hinweg.<\/p>\n<p>Song Nr. 2 Print Of The Sand Glass (9:02 min) beginnt mit hypntonisierenden, sich wiederholenden Midtempo Riffs und wechselt dann in einen langsamen Doom Rhythmus, bis sich das Tempo wieder steigert, gefolgt von langsamen Passagen. Der Gesang wirkt zerbrechlich, gefolgt von gutturalen Eins\u00e4tzen. Die langsamen Passagen werden oft nur von Keyboard oder einer E-Gitarre getragen. Hier und da mal ein Tipp aufs Schlagzeug. Chorale Elemente. Dann die Steigerung zu einem Stakkato. Das wirkt wie ein klassisches St\u00fcck.<\/p>\n<p>Song Nr. 3 All Is Cyclical (6:53 min) Im 3. Song hat man sich dann schon etwas an die Tempowechsel, die Vielschichtigkeit und den Stilmix gew\u00f6hnt. F\u00fcr mich der schw\u00e4chste Song auf dem Album.<\/p>\n<p>Song Nr. 4 Weight Of The Feather (5:22 min) beginnt mit Power, gutturalem Gesang, gefolgt von sich st\u00e4ndig wiederholenden Passagen, wie ein Gebet an einen Gott, dem man nicht gerecht werden kann.<\/p>\n<p>Die Songtexte der Franzosen sind philosophisch., melancholisch, manchmal verzweifelt, zeugen von Einsamkeit, vom immerw\u00e4hrenden Kampf, sich zu finden, erwachsen zu werden, Mensch zu werden, seinen Platz im Universum zu finden, unter den G\u00f6ttern oder dem einen Gott.<\/p>\n<p>Eine Scheibe, die man h\u00f6ren sollte, wenn drau\u00dfen ein Schneesturm tobt und die Riesen \u00fcber die Erde wandeln. Nehmt euch dann noch einen Gedichtband von Hermann Hesse zur Hand und lasst die Welt f\u00fcr knapp 45 Minuten einfach nur die Welt sein.<\/p>\n<p>Von mir 20 Punkte in der Albumliste.<\/p>\n<p>Bleibt gesund!<\/p>\n<p>Euer SGT Pepper<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe PrognrockerINNEN, heute m\u00f6chte ich eure Aufmerksamkeit auf das Album &#8222;Kadavreski&#8220; (ver\u00f6ffentlicht 2005 \/ 44:19 min) der franz\u00f6sischen Metal Band &#8222;ANTHEMON&#8220; lenken. ANTHEMON waren von 1997 bis 2007 aktiv. Einfachheitshalber wurden sie in die Doom Metal Schublade gesteckt. 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