{"id":872,"date":"2021-11-21T00:09:00","date_gmt":"2021-11-20T23:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=872"},"modified":"2021-11-21T10:54:25","modified_gmt":"2021-11-21T09:54:25","slug":"21-november-forgotten-pearls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=872","title":{"rendered":"21. November Forgotten Pearls"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist der Nachwuchs dran, f\u00fcr den diese Plattform explizit geschaffen wurde. Ihr Youngsters m\u00fcsst nicht tausende von mehr oder weniger unn\u00f6tigen Outputs durchh\u00f6ren. Prognrock reicht mehr als aus!<\/p>\n<p>Forgotten Pearls zeichnen sich aus, dass sie weder in der Topalbenliste noch in den Topsongs zu finden sind. Sie wurden einfach vergessen, aber sind doch Perlen aus der Zeit.<\/p>\n<p>Bei einer solchen Suche findet man dann tats\u00e4chlich Songs, die man in der Topsongliste vergessen hat wie Lieblingssong Prince Kajuku von UFO. Den habe ich aber sofort nachgetragen.<\/p>\n<p>Die &#8222;Fanfare&#8220; ist der richtige Start in einen Geburtstag. So muss es im alten Rom geklungen haben, wenn Caesar Geburtstag hatte.<\/p>\n<p>Danach der Uraltrocker Hush von Deep Purple. Das ist jetzt \u00fcber 50 Jahre her; ich glaube das gar nicht.<\/p>\n<p>Die Anfangssequenz von Long Gone ist wohl einer der magischsten Intros der Musikgeschichte. Die kennt man oder man kennt sie nicht. Und dazu Moggies G\u00e4nsehaut-Stimme. Ehrlich gesagt, habe ich Long Gone vor einem Jahr ebenfalls vergessen. Alzheimer l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr Tush von ZZ Top. Wie konnte ich den nur vergessen. 2:17 Minuten purer S\u00fcdstaatenrock.<\/p>\n<p>No Quarter ist wohl einer der au\u00dfergew\u00f6hnlichsten Songs \u00fcberhaupt. F\u00fcr die einen nur schrecklich, f\u00fcr die anderen das Paradies. Da lasse ich mal dahingestellt, auf welchem Rang dieser Song landen w\u00fcrde, wenn es um die beliebtesten Kiffersongs aller Zeiten gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Danach l\u00e4uft mit God is dead ein Song, der erst 2013 auf der bislang letzten Sabbath-Scheibe ver\u00f6ffentlicht wurde. Diese Scheibe wurde von den meisten wohl sofort wieder vergessen, weil sie ein schweres Erbe zu schultern hatte. Wer greift auch schon zur 13, wenn nebenan die Superscheiben Paranoid, Heaven &amp; Hell usw. stehen? Dabei hat dieser Song alles, was einen starken Sabbath-Song auszeichnet. D\u00fcsterness, Riffing und halt den (fast) immer teuflisch guten Ozzy.<\/p>\n<p>Aber jetzt genug gekifft und gef\u00fcrchtet. Jetzt wird gerockt. Irgendein Neunmalkluger hat vor vielen Jahren geschrieben: Mein letzter Willen, Rock ohne Gillan. Und sicher hatte er nicht ganz unrecht, denn Gillan starb musikalisch den Tod vieler Solokarrieren, weil das Wichtigste jeder Band das Songwriting ist und das haben die wenigsten. Gillan auch nicht. New Orleans rockt und ist eines der wenigen Highlights vom Childintime-Shouter Gillan.<\/p>\n<p>Was die 13 f\u00fcr Black Sabbath, das war die Avalanche f\u00fcr Mountain. Auch ich habe selten zur Avalanche gegriffen. Und trotzdem sind da Perlen drauf, wie Sister Justice beweist.<\/p>\n<p>Mit Fire &amp; Water folgt ein Muss f\u00fcr jeden Altrocker. Mit den g\u00f6ttlichen Free kann man auf keiner Compilation etwas falsch machen.<\/p>\n<p>Bei den Useyourillusion-Scheiben der Gunners muss man sich schon den Vorwurf der Ahnungslosigkeit gefallen lassen, wenn man die nicht zu seinen Topalben z\u00e4hlt. Die sind klasse, ja stimmt, aber das Nichtvorhandensein in der Topalbenliste hei\u00dft ja nicht, dass die nicht doch noch in die ewige Bestenliste aufgenommen werden. Civil War ist ein Highlight aus den beiden Scheiben.<\/p>\n<p>Danach wird es mit Textzeilen wie &#8222;I know what&#8217;s good for you all day&#8220; richtig rockig und damit meinte Lou Gramm wahrscheinlich hartes Riffing an geilen Gitarren, der dirty white boy.<\/p>\n<p>Und noch ein Black Sabbath Song k\u00f6nnte man meinen. Aber dem ist nicht so. Bark at the Moon ist von Ozzys gleichnamiger Soloscheibe. Ozzy hatte zwar das gleiche Problem mit dem Songwriting wie Gillan, denn den besten Songwriter aller Zeiten, Tony Iommi, kann man nicht so einfach ersetzen, aber zweifelsohne hatte Ozzy den besseren Riecher f\u00fcr Ausnahmetalente an der Gitarre. Nach Randy Rhoads (schnief) spielte hier Jake E. Lee die Klampfe. Sp\u00e4ter folgten Giganten wie Steve Vai, Gus G., Zakk Wylde und Jerry Cantrell. Ozzy Superstar, f\u00fcr den sind sie alle da.<\/p>\n<p>Bei vergessenen Perlen wird man auch bei den Scorpions schnell f\u00fcndig. No one like you ist ein echter Rocker.<\/p>\n<p>Don&#8217;t kill the Whale war ein Hit, immerhin Platz 36 der UK-Charts, aus dem eher schw\u00e4cheren Tormato-Album von Yes. Heute eher forgotten, aktueller denn je.<\/p>\n<p>Danach gibt es einen Hit, den jeder aus der Werbung kennt, aber kaum einer wei\u00df, von wem der eigentlich ist. Juniors Wailing ist von den legend\u00e4ren Steamhammer.<\/p>\n<p>Mit Errors of my Way l\u00e4uten wir die Ruhephase ein. Die Erfinder der Twingitarren, wie man Wishbone Ash manchmal bezeichnet, umschmeicheln hier die Ohren. Das erste Album von WA h\u00e4tte man durchaus auch zum Topalbum k\u00fcren k\u00f6nnen. Irgendwann werde ich\u00a0 Phoenix von diesem Album irgendwo unterbringen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am Ende ein Schmachtfetzen von den Pretty Maids, der diese Compilation abschliesst.<\/p>\n<p>An alle, die heute Geburtstag haben, die besten W\u00fcnsche und die Zeit, diese Mischung bei Level 10 anzuh\u00f6ren. Let&#8217;s rock. Luftgitarre raus und M\u00e4hne sch\u00fctteln, wenn man denn eine hat.<\/p>\n<p>\ud83d\ude42 R\u00fcdiger<\/p>\n<p><iframe title=\"Spotify Embed: 21. November Forgotten Pearls\" style=\"border-radius: 12px\" width=\"100%\" height=\"352\" frameborder=\"0\" allowfullscreen allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/playlist\/0I5FHnWO5J2ly9Qa898qW7?si=1db6f60f1c6c49e3&#038;utm_source=oembed\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist der Nachwuchs dran, f\u00fcr den diese Plattform explizit geschaffen wurde. Ihr Youngsters m\u00fcsst nicht tausende von mehr oder weniger unn\u00f6tigen Outputs durchh\u00f6ren. Prognrock reicht mehr als aus! Forgotten Pearls zeichnen sich aus, dass sie weder in der Topalbenliste noch in den Topsongs zu finden sind. 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