{"id":892,"date":"2021-12-01T09:42:18","date_gmt":"2021-12-01T08:42:18","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=892"},"modified":"2021-12-01T10:01:05","modified_gmt":"2021-12-01T09:01:05","slug":"cd-des-monats-dezember-2021me-and-that-man-new-man-new-songs-same-shit-vol-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=892","title":{"rendered":"CD des Monats Dezember 2021:Me and that Man-New Man, new songs, same shit Vol. 2"},"content":{"rendered":"<p>Manchmal gibt es Begegnungen, einfach nur so. Hingewehte Bl\u00fctenbl\u00e4tter auf dem Teppich der Jahre. Und manchmal, vielleicht f\u00fcrchten wir sie, Momente der Sprachlosigkeit, echten Verstehens (Zitat von?). Und genauso ergeht es dir mit dieser CD.<\/p>\n<p>Hinter Me and that Man versteckt sich das Musikgenie Nergal, mit b\u00fcrgerlichem Namen Adam Darski, sozusagen der Kopf der d\u00fcsteren Behemoth, die f\u00fcr viele wohl eher nicht zu ertragen ist. Aber Bartzabel von eben diesen Behemoth hat schon einen gewissen Reiz. Ganz anders nun das Nebenprojekt des guten Adam. 12 Songs mit 44:31 Spielzeit nehmen dich mit auf eine Reise.<\/p>\n<p>Die neue Scheibe ist absolut kein Shit wie das im Titel behauptet wird. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnte diese Scheibe jedem gefallen. Nat\u00fcrlich nicht den Puristen. Aber all denen, die aus dem Leben gelernt haben, auch mal \u00fcber den Tellerrand zu luchsen. Ein bi\u00dfchen h\u00f6rt sich die Scheibe an wie ein Johnny Cash Tribute Album von irgendwelchen Metalkapellen. Cashs Hurt hatte die Tragik, die uns auf diesem Album \u00f6fter begegnet. Ein Vergleich mit Hurt legt die Messlatte aber ziemlich hoch.<\/p>\n<p>Nochmal: Diese Scheibe k\u00f6nnte jedem gefallen. Den Metallern, den Rockern, den Bluesern, den Jazzern, den Hillibillies und sogar den Schlagerverr\u00fcckten k\u00f6nnte, bevor sie Suizid begehen, diese Scheibe die Augen \u00f6ffnen. D\u00fcsterness an allen Ecken, wie das Leben halt so ist. Und trotzdem so abwechslungsreich, dass man mit staunenden Augen sprachlos zur\u00fcckbleibt. Seine unb\u00e4ndige Kraft sch\u00f6pft das Album aus dem st\u00e4ndigen Wechsel der S\u00e4nger, die normalerweise in irgendwelchen H\u00f6llenkapellen ihr Unwesen treiben. Die sollte man nicht unbedingt ausprobieren, zur Horizonterweiterung aber nicht schlecht.<\/p>\n<p>Aber es geht nicht nur d\u00fcster zu. In Losing my Blues wird ganz sch\u00f6n abgerockt. In Coldest day in Hell wird in bester Mustasch-Manier abger\u00f6hrt. Oder auch mit Blues &amp; Cocaine und einem unglaublichen Michael Graves. Jeder Song f\u00fcr sich ein hingewehtes Bl\u00fctenblatt. In Got your Tongue macht der Chris sprichw\u00f6rtlich seinen Turbonegro rein. Und auf All Hope has gone singt kein geringerer als Blaze Bayley, fr\u00fcher Shouter bei Iron Maiden, und liefert eine Klasseleistung ab.<\/p>\n<p>Bei aller D\u00fcsterness bleibt die Erkenntnis, dass es anderen noch schlechter geht, was doch beim H\u00f6ren dieser Hitparade tats\u00e4chlich zu einem manischen Zwischenhoch f\u00fchren kann. F\u00fcr mich in der Rubrik &#8222;Bluesrockmetalalbum des Jahres&#8220; mit Abstand ganz oben. Und daf\u00fcr gibt es denne denn auch 17 von 20 Punkten auf der Richterskala. Genau das Richtige zum Fest.<\/p>\n<p>Happy Christmas \ud83d\ude42 R\u00fcdiger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal gibt es Begegnungen, einfach nur so. Hingewehte Bl\u00fctenbl\u00e4tter auf dem Teppich der Jahre. Und manchmal, vielleicht f\u00fcrchten wir sie, Momente der Sprachlosigkeit, echten Verstehens (Zitat von?). Und genauso ergeht es dir mit dieser CD. 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