{"id":921,"date":"2022-02-01T00:05:03","date_gmt":"2022-01-31T23:05:03","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=921"},"modified":"2022-02-01T00:14:23","modified_gmt":"2022-01-31T23:14:23","slug":"cd-des-monats-februar-2022-wolvespirit-change-the-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=921","title":{"rendered":"CD des Monats Februar 2022: Wolvespirit-Change the World"},"content":{"rendered":"<p>Diesen Monat war einiges los:<\/p>\n<p>1. Worst First. Die Scheibe von Ashes of Ares aus 2013 ist in unserer Topalbenliste (muss ich \u00fcberdenken), weshalb die Vorfreude gro\u00df war. Aber anstatt CD des Monats zu werden, ist die neue Scheibe Emperors and Fools eine glatte Entt\u00e4uschung. Statt Prog h\u00f6rt man allenfalls Trash, noch dazu schlechten Trash. Das Rumgeschrubbere ist eines Matt Barlow nicht w\u00fcrdig. Nimm die schlechteste Iced Earth Scheibe, zieh nochmals 50 % ab und du bist noch nicht einmal nah dran. 8 wohlwollende Punkte.<\/p>\n<p>2. Tony Martin ist einer der fr\u00fcheren Sabbath-Shouter und noch nie ist mir so sehr aufgefallen, dass er absolut nach Dio klingt. Mit Thorns bringt er uns neue Songs, die mich allesamt nicht vom Hocker rei\u00dfen. 10 Punkte.<\/p>\n<p>3. Night Eternal mit Moonlit Cross wird in der Metal-Welt abgefeiert. Die Jungs kommen aus Essen und in der Tat kann man beim Erstdurchgang nichts Schlechtes erkennen. Wenn aber nach dem Zweitdurchgang nichts h\u00e4ngen bleibt, dann spricht das f\u00fcr eine gewisse Eint\u00f6nigkeit. 11 Punkte.<\/p>\n<p>4. Kissin&#8216; Dynamite mit Not the end of the road bietet Kick Ass Rock&#8217;n&#8217;Roll irgendwo zwischen harten Bon Jovi und Victory. Bester Song: My Religion, der aber nicht auf dieser Scheibe ist. Coming Home erinnert mich zu sehr an einen H.E.A.T.-Hit. Und das ist das gr\u00f6\u00dfte Manko der Scheibe, irgendwie alles schon geh\u00f6rt.\u00a0 Knapp \u00fcber Durchschnittsware: 12 Punkte.<\/p>\n<p>5. Billy Talent (mit Reckless Paradise) werden f\u00fcr mich immer die Helden sein, die Rusted From The Rain kreiert haben. Das gibt ein Zusatzpunkt. Die neue Scheibe ist auch ganz nett (Nett ist die Schwester von wem?), die ich mal als punkigen Metal mit unverwechselbarem S\u00e4nger umschreiben m\u00f6chte. Anspieltipp: Reckless Paradise, der rockt. 13 Punkte.<\/p>\n<p>6. Battle Beast mit Circus of Doom \u00fcberraschen mit der neuen Scheibe. Der Song Where Angels fear to fly setzt sich in meiner Bandsongbestlist adhoc auf Platz 1 und l\u00f6st damit Black Ninja ab. Die S\u00e4ngerin bringt soviel Power hinters Mikro, dass die liebe Doro blass werden w\u00fcrde, wenn sie das h\u00f6rt.\u00a0 13 Punkte f\u00fcr diesen symphonischen Frauenpowermetal.<\/p>\n<p>7. Magnum ist auch dabei mit The Monster Roars. Und wo Magnum draufsteht, da ist auch Magnum drin. Anspieltipp That freedom word. An die Storyteller kommt die Scheibe nat\u00fcrlich nicht ran und ein How far Jerusalem sucht man vergebens. Aber allein die Stimme von Bob Catley ist immer wieder ein Genu\u00df. 13 Punkte.<\/p>\n<p>8. Wolvespirit mit Change the World tr\u00e4gt diesen Monat den Sieg\u00a0 davon. In der neuen Metal Hammer glatt auf Platz 28 von 30 Scheiben und die vorgenannten Scheiben sind fast allesamt h\u00f6her bewertet als diese. Manchmal muss man auch gegen den Strom schwimmen.<\/p>\n<p>Ich lasse mich gerne als Langweiler bezeichnen, wenn ich immer wieder die Siebziger hochhalte, die musikalisch die besten Jahre waren. Und mehr Siebziger geht nicht, Rockr\u00f6hre inclusive. Die gute Debbie erinnert ein bi\u00dfchen an Inga Rumpf zu Frumpy-Zeiten und noch mehr an holy Janis Joplin. Debbie rotzt die Vox so richtig sch\u00f6n raus. Und vom H\u00e4rtegrad geht das in Richtung Deep Purple und Led Zeppelin, wohl die gro\u00dfen Vorbilder, aber unerreicht, versteht sich.<\/p>\n<p>Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber mein altes Rad fuhr besser und war weniger kaputt als jedes Neue. Fr\u00fcher war doch alles besser, zumindest wenn das fr\u00fcher in den Siebzigern war. Die verrauchten Clubs von fr\u00fcher sind leider schon vor Corona fast alle gegangen und Corona gibt ihnen jetzt den Rest. Diese Clubs w\u00e4ren die richtige Plattform f\u00fcr Wolvespirit. Luftgitarre raus und M\u00e4hne sch\u00fctteln. Wer hier nicht zuckt, k\u00f6nnte tot oder Politiker sein. Als Anspieltipp empfehle ich Hells Bells are ringing oder Thunder and Lightning, die aber nur gering zu allen anderen herausstechen, von Crazy mal abgesehen, das diesen Namen zu recht tr\u00e4gt. 15 von 20 Punkten auf der R\u00fcdiger-Skala.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Monat war einiges los: 1. 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