{"id":944,"date":"2022-03-01T10:05:28","date_gmt":"2022-03-01T09:05:28","guid":{"rendered":"https:\/\/prognrock.de\/?p=944"},"modified":"2022-03-24T13:29:47","modified_gmt":"2022-03-24T12:29:47","slug":"cd-des-monats-maerz-2022goodbye-june-see-where-the-night-goes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prognrock.de\/?p=944","title":{"rendered":"CD des Monats M\u00e4rz 2022:Goodbye June-See Where The Night Goes"},"content":{"rendered":"<p>Auch der letzte Monat hatte einige interessante Neuver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\n<p>1. Star One-Revel in Time bietet das, was Lucassen meist anbietet -symphonischen Powermetal. Ohne wirkliche H\u00f6hen und Tiefen pl\u00e4tschert die Scheibe an mir vorbei. Einen Anspieltipp habe ich nicht. Das ist nicht schlecht, wird aber wohl nie mehr geh\u00f6rt. 10 Punkte.<\/p>\n<p>2. Jethro Tull-The Zealot Gene ist der Beweis, dass alte Liebe doch rostet. Das ist von Aqualung so weit weg wie Modern Talking von Rockmusik. Ohne Anspieltipp, nimm einfach einen Song, und wenn der gef\u00e4llt, dann wird der Rest nicht entt\u00e4uschen. Das ist eher Folk als Prog und Rock. 10 absolut wohlwollende Punkte.<\/p>\n<p>3. Amorphis-Halo schaffte es in manchen Soundchecks aufs Siegertreppchen. Die Instrumente und die Songs wissen schon zu gefallen. Aber man muss schon Death-Growls m\u00f6gen, um hier ein Fan zu werden. Schade, dass sich der glasklare Gesang immer wieder mit den Growls abwechselt. Anspieltipp, weil growlsreduziert: Halo. 12 Punkte.<\/p>\n<p>4. Slash&amp;Myles Kennedy-4 rei\u00dft mich auch nicht vom Hocker. Kein Anspieltipp. Das ist das, was man von zwei Superstars mindestens erwartet &#8211; alles nett und ohne H\u00f6hepunkte. 12 Punkte.<\/p>\n<p>5. Jetzt gehts los. Die Scorpions hauen mit Rock Believer eine Scheibe raus, die durchaus die beste Scheibe der letzten 30 Jahre sein k\u00f6nnte. In unserer Topalbenliste sind die Scorpions gleich viermal vertreten. Anspieltipp f\u00fcr Oldies: Seventh Sun. Starke Rockers, sch\u00f6ne Ballade und damit alles, was das Scorpions-Herz begehrt. 14 Punkte.<\/p>\n<p>6. Jetzt wird es Stoner! Und zwar kompliziert Stoner. F\u00fcr 98 % aller Rocker wohl ungenie\u00dfbar. Earthless mit Night Parade of One hundred Demons fordern dich. Das sind im Prinzip zwei Songs, einer mit 40, der Andere mit 20 Minuten Spielzeit. Aber das ist nicht das Schlimmste, denn die drei Musiker kommen ganz ohne Gesang aus. Da gibt es eigentlich nur: lieben oder hassen. Wenn man die Scheibe h\u00f6rt, w\u00e4hrend man eine andere Arbeit erledigt, wird man verst\u00e4rkt nerv\u00f6s. Ich habe mir das Teil bei einem Spaziergang und Sonnenschein gegeben. Was erwartet dich: Pink Floyd Geschwurbel mit Can und Hendrix in der B-Note mal 2. Viel Spass damit! 15 Punkte vorl\u00e4ufig.<\/p>\n<p>7. And the Winner is: Goodbye June mit See Where The Night Goes. Bon Scott ist nicht tot! Und ich kann das beweisen. H\u00f6r nur den Opener Step Aside und alles wird gut. Nimm also alte AC\/DC plus eine Prise ZZ Top. Dazu ein Schuss Aerosmith und ein Gschm\u00e4ckle CCR und du bist ziemlich nah dran. Dabei leben die Junes vor allem von ihrer Vielseitigkeit und von ihren Songideen. Auch wenn sich die Songs oft abgeschrieben anh\u00f6ren, so fallen den Junes immer wieder Ideen ein, die aus einem eigentlich vorhersehbaren Song einen starken Song machen. Mein Favorit ist Stand &amp; Deliver, das wohl der Slogan f\u00fcr den Kauf des Albums sein k\u00f6nnte. Der wird live rocken. Die nach Aerosmith klingende Ballade What I Need d\u00fcrfte jedem Balladenj\u00e4ger gefallen. Und Everlasting Love klingt so sehr nach Hey Tonight von CCR, dass man glatt mitsingt. 16 Punkte von unseren 20 Punkten und damit Aufnahme in unseren Olymp der Topalben. \ud83d\ude42 R\u00fcdiger<\/p>\n<p>PS: Black hat eine zeitlang gebraucht, aber jetzt ist klar: AC\/DC mit Siebziger Sound a la Led Zeppelin haben Stand &amp; Deliver als Nr. 1 der Scheibe abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch der letzte Monat hatte einige interessante Neuver\u00f6ffentlichungen: 1. Star One-Revel in Time bietet das, was Lucassen meist anbietet -symphonischen Powermetal. Ohne wirkliche H\u00f6hen und Tiefen pl\u00e4tschert die Scheibe an mir vorbei. Einen Anspieltipp habe ich nicht. Das ist nicht schlecht, wird aber wohl nie mehr geh\u00f6rt. 10 Punkte. 2. 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