Songcharts Januar 2026

Moin Metalheads,

das Orakel hat mal wieder rechtgehabt. Ich weiß auch nicht, woher ich diese Gabe habe. Vielleicht ist es aber so, dass der beste Song einfach offensichtlich ist :-). TNT und der Hammer-Song von Grand Magus begleiten unseren Topsong in die Topsongliste.

Nur 5 Neueinsteiger in den Top 11. Zwischen Platz 7 und 13 liegen schlappe vier Punkte Abstand. Dieser Monat war also wieder eine enge Kiste. Besonders eng der Rauswurf von Steamhammer, der bei gleicher Punktzahl die schlechtere Einzelbewertung hatte.

Die neuen Songs ab Platz 19 sind bunt gemischt und damit ist für jeden Hardrocker der alten Schule etwas dabei.  Von mir kommt diesen Monat u.a. das mit fast 18 Minuten überlange Grendel. Grendel ist nicht nur überlang, sondern war 1982 auch das Licht am Ende eines unendlich, langen Tunnels. Während Yes mit der Drama 1980 das letzte Siebziger- Progalbum auf den Markt brachte, mussten wir Fans endlos lange warten, bis es neues Futter gab. Grendel und die In blau von Anyone’s Daughter waren erste Lichtblicke, bis Marillion 1983 die Script For A Jester’s Tear herausbrachte. Die kurze Zeit des Neoprogs hatte begonnen. Und Fish stieg zum Prog-Gott auf. Böse Zungen behaupten heute noch, dass die Jester’s Tear die Scheibe war, die Alt-Genesis immer produzieren wollten.

Topanwärter auf Platz 1 im Januar ist für mich aber wieder Uriah Heep mit einem Klassiker, der ebenfalls längst in unserer Topsongliste sein sollte.

Platz 12-18 scheiden aus. Und da sind wieder so gute Songs dabei. Schnief. Besonders ärgerlich Frijid Pink, der bei Pepper nicht so gut ankam. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der 1970 auf Platz 1 in den deutschen Charts war, wie im selben Jahr auch Paranoid und Whole Lotta Love. Das war die Zeit des Hardrock-Erwachens in good old germany. Man mag es gar nicht glauben, dass Whole Lotta Love im Spießerland tatsächlich auf Platz 1 war.

>> 01. Uriah Heep – Look At Yourself (55 Jahre alter Kult) 3/14/2=19
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>> 02. Grand Magus – Hammer Of The North (bester song der Metal-Truppe) 7/1/13=21
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>> 03. TNT – Knights Of The Thunder (Mit solchen Songs fing der Metal 1984 -bei mir- an) 2/9/11=22
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>> 04. Dio/Iommi/Sarzo/Wright – God Rest Ye Merry Gentlemen (Schwerstes Weihnachtslied aller Zeiten, noch heavier als Tick, Trick & Tracks „Weiheinacht,                Weiheinacht“) 17/5/1= 23
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>> 05. Crypt Sermon – Byzantium (City of gold and purple – Epic Doom aus Philadelphia, 2* Top 11) 14/4/5= 23
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>> 06. King Witch – Diggin In The Dirt (Powermetal von der CD des Monats September, dreimal Top 11) 4/8/12=24
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>> 07. Strawbs – Down By The Sea (53 Jahre alter Kult) 1/11/15=27
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>> 08. Black Sabbath – Supernaut (54 Jahre alter Kult) 9/15/3=27
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>> 09. Epitaph – Don’t Be Afraid (ehemals Kraut, heute hardrockiger unterwegs, zweimal Top 11) 13/6/9=28
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>> 10. Black Sabbath – Changes (Überballade; Ozzy konnte es einfach, dreimal Top 11) 5/16/8=29
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>> 11. Hällas – Star Rider (nicht von unserer ehemaligen CD des Jahres, aber ähnlicher Style, dreimal Top 11) 6/10/14=30
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>> 12. Steamhammer – Junior’s Wailing (57 Jahre alter Kult mit einer Melodie, die fast jeder kennt) 8/12/10=30

>> 13. Eternal Champion – The Last King Of Pictdom (Epic Metal from Austin, TX) 12/13/6=31
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>> 14. Goad – Here With me (italienischer Prog aus 2015) 15/3/16=34
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>> 15. Machine Head – Die Young Acoustic (die Brutalos können auch anders) 10/7/17=34
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>> 16. Giants, Dwarfs And Black Holes – Reframe 16/2/18=36
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>> 17. Frijid Pink – The House Of The Rising Sun (Psychedelic Hard Rock) 11/18/7=36
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>> 18. Turisas – To Holmgard And Beyond (Viking Metal from Finland – Χαίρετε, Βαράγγιοι Φρουροί!/Hail to the Varangian Guard!) 18/17/4=39
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>> 19. Orbit Culture – The Path I Walk (Ballade, aber Vorsicht vor dem Rest der neuen Scheibe)
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>> 20. Marillion – Grendel (die Speerspitze des Neoprogs)
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>> 21. Uriah Heep – Rainbow Demon (auf der selben Scheibe ist unser Topsong und Partykracher Easy Livin‘)
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>> 22. Chasing Demons – Fly Into The Clouds (von unserer CD des Monats deren neues Debutalbum – besser anschnallen bevor der Hut wegfliegt)
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>> 23. T2 – No More White Horses (klingt wie aus der guten, alten Zeit und ist aus der guten, alten Zeit, Siebziger Prog)
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>> 24. Gracious – Supernova (Noch länger als Grendel – Prog)
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>> 25. Argus – Devils Of Your Time
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>> 26. Sieges Even – Where Our Shadows Sleep (von einem Top-Progalbum)
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>> 27. Heidevolk – Nehalennia (Dutch Folk/Pagan Metal from Gelderland – just for fun…)

>> 28. Domine – Uriel, The Flame Of God (Epic Metal)

>> 29. Gatekeeper – Shadow And Stone (Epic Metal)

>> 30. Saint Vitus – Dying Inside (Prost Neujahr! Garantiert todernster Doom)

Die Regeln: Keine Songs aus unserer Topsongliste/Topalbenliste. Viermal in den Top Eleven und der Song wird in die Topsongliste befördert. Die drei Erstplatzierten wandern vorzeitig in die Topsongliste. Unter Tipps auf unserer Startseite gibt es eine Playlist von allen Chartsongs ever, mit Ausnahme von denen, die es nicht auf Spotify gibt.

🙂 Rüdiger und der Rest der coolen Gang

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