Songcharts Februar 2026

Moin Metalheads,

das Orakel hat mal wieder rechtgehabt. Langsam werde ich mir selbst unheimlich :-). Uriah Heep wird zum zweiten Mal hintereinander glorreicher Sieger und, was mich besonders freut, Grendel schafft, mit weitem Abstand auf Platz 3, den zweiten Platz. Supernaut begleitet diese Topsongs in die Topsongliste.

Nur 3 Neueinsteiger in den Top 11, das dürfte Negativrekord sein. Rekord dürfte allerdings sein, dass gleich 3 Songs unsere Topsongs in die Topsongliste begleiten. Neben der Überballade Changes sind das der Hardrocker Diggin In The Dirt und Star Rider von Hällas, die gleich noch unsere CD des Monats nachschieben werden.

Zwischen Platz 6 und 14 liegen schlappe fünf Punkte Abstand. Dieser Monat war also wieder eine enge Kiste. Besonders eng der Rauswurf von Sieges Even, der bei gleicher Punktzahl die schlechtere Einzelbewertung hatte. Aber bei 20 sehr guten Songs überleben nur die Besten.

Die neuen Songs ab Platz 21 sind diesen Monat ziemlich doomlastig und damit genau richtig für den dunklen Februar.  Von mir kommt diesen Monat u.a. das dunkle Gaia von Hexvessel. Pepper erinnert sich an die großartigen Lake of Tears und Michael steigt zum Doom-Gott auf.

Topanwärter auf Platz 1 im März ist schwierig, weil das absolute Highlight fehlt. Ich versuche es mit dem durchaus proggigen Klassiker von Journey, als die noch weit weg von erfolgreich und Mainstream waren, aber auch das kissuntypische Under The Rose könnte ganz vorne landen.

Platz 12-20 scheiden aus. Und da sind wieder so gute Songs dabei. Schnief. Besonders Chasing Demons hätte ein Weiterkommen verdient gehabt, weil wir den alle drei nicht schlecht fanden. Ein lausiges Pünktchen fehlte.

>> 01. Uriah Heep – Rainbow Demon (auf der selben Scheibe ist unser Topsong und Partykracher Easy Livin‘) 5/6/6=17
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>> 02. Marillion – Grendel (die Speerspitze des Neoprogs) 2/3/13=18
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>> 03. Black Sabbath – Supernaut (54 Jahre alter Kult) 4/18/4=26
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>> 04. King Witch – Diggin In The Dirt (Powermetal von der CD des Monats September, viermal Top 11) 7/11/8=26
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>> 05. Gatekeeper – Shadow And Stone (Epic Metal) 10/10/7=27
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>> 06. T2 – No More White Horses (klingt wie aus der guten, alten Zeit und ist aus der guten, alten Zeit, Siebziger Prog) 8/1/20=29
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>> 07. Crypt Sermon – Byzantium (City of gold and purple – Epic Doom aus Philadelphia, 2* Top 11) 16/8/5=29
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>> 08. Argus – Devils Of Your Time (NWOAHM) 12/4/14=30
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>> 09. Hällas – Star Rider (nicht von unserer ehemaligen CD des Jahres, aber ähnlicher Style, viermal Top 11) 6/9/15=30
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>> 10. Strawbs – Down By The Sea (53 Jahre alter Kult, 2*Top 11) 1/12/18=31
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>> 11. Black Sabbath – Changes (Überballade; Ozzy konnte es einfach, viermal Top 11) 3/20/10=33
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>> 12. Sieges Even – Where Our Shadows Sleep (von einem Top-Progalbum) 11/5/17=33

>> 13. Epitaph – Don’t Be Afraid (ehemals Kraut, heute hardrockiger unterwegs, zweimal Top 11) 15/7/11=33
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>> 14. Domine – Uriel, The Flame Of God (Epic Metal) 18/14/2=34
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>> 15. Chasing Demons – Fly Into The Clouds (von unserer CD des Monats – besser anschnallen bevor der Hut wegfliegt) 9/13/12=34
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>> 16.Dio/Iommi/Sarzo/Wright – God Rest Ye Merry Gentlemen (Schwerstes Weihnachtslied aller Zeiten, heavier as Tick, Trick & Tracks „Weiheinacht,                          Weiheinacht“) 17/19/1=37
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>> 17. Saint Vitus – Dying Inside (Prost Neujahr! Garantiert todernster Doom) 19/15/3=37
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>> 18. Heidevolk – Nehalennia (Dutch Folk/Pagan Metal from Gelderland – just for fun…) 14/17/9=40
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>> 19. Gracious – Supernova (Noch länger als Grendel – Prog) 20/2/19=41
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>> 20. Orbit Culture – The Path I Walk (Ballade, aber Vorsicht vor dem Rest der neuen Scheibe) 13/16/16=45
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>> 21. Journey – Of A Lifetime (proggiger Beginn einer Legende)
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>> 22. Kiss – Under The Rose (Manowar Hymne von den Glam-Urvätern)
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>> 23. Scorpions – In Trance (auch schon wieder über 50 Jahre alt, aber schon damals ein Hit)
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>> 24. Hexvessel – Gaia (wenn im Winter ewig Nacht ist, schreiben Finnen solche Songs; geht es doomiger?)
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>> 25. Holy Dragons – Eternal Light
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>> 26. Lake Of Tears – To Die Is To Wake (die Altmeister aus Schweden)
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>> 27. Kiljin – This River Of Mine

>> 28. Marco Ragni – Cosmic Interchange

>> 29. Lord Vigo – When The Bloodlust Draws On Me (Dark Doom aus Landstuhl of all places)

>> 30. Doomocracy – Sadness & Hesitation (Epic Doom aus Hellas)

>> 31. Wishdoom – Zeus The Thunderer (Mehr Epic Doom aus Hellas)

>> 32. Eric Wagner (RIP) – In The Lonely Light Of Mourning (Aus dem gleichnamigen letzten Werk der Trouble-Ikone)

Die Regeln: Keine Songs aus unserer Topsongliste/Topalbenliste. Viermal in den Top Eleven und der Song wird in die Topsongliste befördert. Die drei Erstplatzierten wandern vorzeitig in die Topsongliste. Unter Tipps auf unserer Startseite gibt es eine Playlist von allen Chartsongs ever, mit Ausnahme von denen, die es nicht auf Spotify gibt.

🙂 Rüdiger und der Rest der coolen Gang

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