Songcharts Oktober 2026
Moin Metalheads,
das Orakel hat mal wieder Volltreffer gelandet. Michaels Wings Of Steel -Song schafft nicht nur Platz 1, auch Kickass‘ Scorpions-Song ist bei den Top 3 dabei. Michaels Sorcerer-Song klettert auf Platz 2, sozusagen ein Doppelsieg. Aber, wenn die Plätze 4, 5 und 6 aus dem Vormonat auf den ersten drei Plätzen des Folgemonats landen, zeigt das auch etwas die Schwäche der Neuvorschläge oder die Stärke der August-Charts.
Black Raven River wandert ebenfalls in die Topsongliste, weil viermal in den Top 11. Viermal um Platz 10 muss man auch erst einmal schaffen.
Ich habe zwar nicht alle Chart-Ergebnisse im Kopf, aber mit 33 Wertungspunkten ist man noch nie weiter gekommen, was Mr. Crowley in diesem Monat geschafft hat.
5 Neueinsteiger in den Top 11. Zwischen Platz 11 und 13 liegt nur ein Pünktchen. Wie jeden Monat überleben nur die Besten.
Die neuen Songs ab Platz 20 sind diesen Monat wieder bunt gemischt. Kickass hat mit Anyone’s Daughter und Darryl Way 2 Prog-Oldies auf der Liste. Michael ist mal wieder doomig und episch unterwegs, während Pepper die Melodic Metal Seite bedient.
Topanwärter auf Platz 1 im November? Schwäräg, schwäräg. Am liebsten wäre mir Anyone’s Daughter. Aber es wird eher Gatekeeper und Lord Vicar. Jedenfalls ist jede Menge außergewöhnliches Zeug dabei.
Platz 12-19 scheiden aus. Und da sind wieder so gute Songs dabei. Schnief. Das amtliche Endergebnis mit Gewähr:
>> 01. Wings Of Steel – She Cries: Epic! Das wäre dann der dritte Song von dieser Scheibe in unseren Topsongs, was automatisch zum Topalbum führt. Das gelang zuletzt Jacob’s Dream, mit dem Unterschied, dass jeder von uns Metalheads einen Song von Wings Of Steel beigesteuert hat: Michael She Cries, Pepper den Liar In Love und Kick Ass den Fall In Line). 5/8/1=14
>>
>> 02. Sorcerer – Where Spirits Die (Melodic Doom, 3* Top 11) 11/3/2=16
>>
>> 03. Scorpions – When The Smoke Is Going Down (fast 50 Jahre alter Kult von den Kultrockern) 1/7/12=20
>>
>> 04. Battleroar – What Is Best In Life? (Epic Metal) 9/5/7=21
>> 05. Denis Pauna – The Beatles And The Stoners Doom (was für ein Cover, dunkler als die Nacht) 4/2/16=22
>> 06. Angel Of Damnation – Anal Worship Of The Goatlord (Krasser Songtitel! Mit Gerrit P. Mutz von Dawn Of Winter unter dem Pseudonym „Doomcult Messiah“, 3*Top 11) 19/4/4=27
>> 07. Deep Purple – Hush (einer der ersten harten Progsongs überhaupt) 3/14/11=28
>>
>> 08. Black Raven River – Fire In The Western Sky (Epic Metal à la Rainbow w/Dio, 4* Top 11) 6/17/5=28
>> 09. Chris Squire – Lucky Seven (Oldie, proggy und jazzy) 2/11/18=31
>>
>> 10. Triumpher – Ithaca (Return Of The Eternal King) (Epic Metal) 17/6/8=31
>> 11. Malmsteen/Dio/Halford – Mr. Crowley (es gibt nur einen Rudi Völler, äh Mr. Crowley!, 2* Top 11) 13/10/10=33
>> 12. Blackfoot – Sunshine Again (Suvvern-Rock-Ballade mit Originalmitglied Greg T. Walker am Bass, 2*Top 11) 12/13/9=34
>> 13. Lex Legion – Saviours (King Diamond lässt grüßen) 10/9/15=34
>>
>> 14. Submasq – Monuments (ziemlich proggy Metal) 16/1/19=36
>>
>> 15. Dark Covenant – Forever Amongst The Ruins (Melodic Doom) 18/15/3=36
>> 16. Spiritus Mortis – Robe Of Ectoplasm (Traditional Doom) 15/16/6=37
>> 17. Serpent From Eden – Tomorrow Never Knows (von der neuen Scheibe; mit Guitar Hero Chris Poland) 8/19/13=40
>> 18. Friends Of Hell – Black Magic (Doom Metal) 14/12/14=40
>>
>> 19. Black Lung – Death & Co (Stoner von der neuen Scheibe) 7/18/17=42
>>
>> 20. Darryl Way’s Wolf – The Envoy: Die drei Scheiben von dem Curved Air-Geiger waren schon in den Siebzigern schwer erhältlich. Böse Zungen behaupten, weil die halt schlecht waren. Vielleicht überzeugt dieser Song vom Gegenteil?!
>> 21. Jordsjo – Seven Heads: In den letzten 50 Jahren war niemand näher an Gentle Giant dran, noch nicht einmal Gentle Giant selbst. Und das ist neue Mucke aus 2026! (CD des Monats)
>>
>> 22. Einherjer – Gone: Raus die Schwerter und auf in den Kampf. Wer kann besser Viking-Metal als die Norweger, headbangen und Luftgitarre inclusive?
>>
>> 23. Anyone’s Daughter – Another Day Like Superman: Mit Anyone’s Daughter ist es wie mit der ersten Liebe, man vergisst sie nie. Man hört sie mit der Zeit zwar immer seltener, aber ganz sind sie nie weg. Wer hätte 1979/1980 schon gedacht, dass die beiden ersten Scheiben von AD das Ende des ausklingenden Progs bedeuten? Wir Prog-Jünger dachten doch, dass es mit dem Prog immer so weiter gehen wird. Falsch gedacht.
>>
>> 24. Iron Brigade – III Fated Voyage: Power Metal zum headbangen.
>> 25. Saxon – Gods Of Thunder: Der gute Biff haut mal wieder Heavy Metal raus.
>>
>> 26. Nuclear Wolf – Breakable Man: Neuer Melodic Metal macht Lust auf mehr.
>> 27. Phideaux – Legend Of Mary Jo (Klingt etwas nach Pink Floyd aus der Post Wall Aera)
>> 28. Gatekeeper – Shadow And Stone (Epic Metal from Canada)
>> 29. Lord Vicar – The Funeral Pyre (Überlange Doom-Ballade aus dem finnsteren Finnland)
>> 30. Servants To The Tide – Your Sun Will Never Shine For Me (Epic Doom aus der Hansestadt Hamburg)
>> 31. Doomocracy – Lucid Plains Of Ra (Proggy Epic Doom from Crete)
Die Regeln: Keine Songs aus unserer Topsongliste/Topalbenliste. Viermal in den Top 11 und der Song wird in die Topsongliste befördert. Die drei Erstplatzierten wandern vorzeitig in die Topsongliste. Unter Tipps auf unserer Startseite gibt es eine Playlist von allen Chartsongs ever, mit Ausnahme von denen, die es nicht auf Spotify gibt.
🙂 Kickass Rüdiger und der Rest der coolen Gang
Be the first to leave a reply